Kino Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Zu Weihnachten ist in den deutschen Kinos der Familienfilm Als Hitler das rosa Kaninchen stahl angelaufen. Der Film handelt ab 1933 und erzählt die Geschichte aus der Perspektive des kleinen Mädchen Anna, das mit seiner Familie (Bruder Max, Mutter, ein berühmter Vater), Deutschland in Richtung Schweiz verlässt. Denn die Familie war nicht nur jüdisch, der Vater hatte sich öffentlich gegen Adolph Hitler engagiert.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl Inhalt

In Berlin hatte die neunjährige Anna mit ihrer Familie in Wohlstand oder zumindest sorgenfrei gelebt. Nun ist Geld knapp, sie bekommt es mit anderen Kulturen zu tun und immer wenn sie sich eingewöhnt hat, steht wieder ein Umzug an. Von der Schweiz geht es nach Paris und von dort nach London.

Das Buch basiert auf den Büchern von Judith Kerr, die selbst mit ihrer Familie 1933 Deutschland verlassen hatte. Insgesamt drei Bände schrieb die inzwischen verstorbene Judith Kerr über Anna und ihre Familie:

  • Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (Berlin, Schweiz, Paris, Umzug nach London)
  • Warten bis der Frieden kommt (London)
  • Eine Art Familientreffen (spielt nach dem Krieg)

Trailer

Warum der Titel?

Als es 1933 in Berlin ans packen geht (und man eigentlich noch hofft, bald wieder zurückkehren zu können), müssen sich die Kinder entscheiden, welches Spielzeug sie auf der Zugfahrt in die Schweiz mitnehmen können. Max lässt eine große Spielesammlung zurück und Anna eben ein altes, aber eigentlich geliebtes rosa Kaninchen. Das rosa Kaninchen steht für all das, was Anna eben in Berlin zurücklassen musste.

Die Autorin Judith Kerr

Judith Kerr wurde 1923 in Berlin geboren. Sie starb im Mai 2019 in London. In ihren auch in Deutschland sehr bekannten Jugendbüchern rund um Anna, Max und deren Eltern beschreibt sie die Geschichte der Flucht ihrer jüdischen Familie aus dem nationalsozialistischen Deutschland und das Leben im Exil. Ihr Vater war der Theaterkritiker Alfred Kerr (1867-1948, Schriftsteller, Theaterkritiker, Journalist). Neben diesen drei Romanen veröffentlichte Kerr in England weitere Erzählungen, die nicht alle in Deutschland veröffentlicht wurden, vor allem aber von ihr selbst illustrierte Bilderbücher, darunter 17 Bände mit Geschichten über den Kater Mog. Des Weiteren arbeitete sie als Autorin für die BBC in London und publizierte in englischer Sprache.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl – Im Überblick

Kinostart: 25. Dezember 2019

Regie: Caroline Link

Länge: 119 Minuten

Altersfreigabe: FSK 0

Besetzung: Riva Krymalowski: Anna Kemper
Marinus Hohmann: Max Kemper
Carla Juri: Dorothea Kemper
Oliver Masucci: Arthur Kemper
Justus von Dohnányi: Onkel Julius
Ursula Werner: Heimpi
Rahel Hubacher: Mutter Zwirn
Peter Bantli: Vater Zwirn
Hannah Kampichler: Vreneli Zwirn
Meisser Noah: Franz Zwirn
Held Alina: Trudi Zwirn
Risch Flurin Alexander: Reto
Knight Emma: Rösli
Anne Bennent: Madame Prune

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